IE rules!!!1elf

Daß der Internet Explorer von Microsoft der Browser ist, für den das World Wide Web erfunden wurde, glaubt nicht nur T-Online, sondern auch der Spielehersteller Acclaim. Warum er aber den Besuchern seiner Webseite gerade den Internet Explorer 5 aus dem Jahre 1999 ans Herz legt, bleibt (besser) sein Geheimnis.
Ich hab meinem Firefox jedenfalls das Rendern dieser Seite erspart. Pech gehabt. 😛

Webdesign = Design für’s Web?

Der Webdesigner der Online-Jugendcommunity eines Fernsehsenders verteidigt sein neues Seitendesign gegen Kritik:

Wer hingegen **** im TV guckt, kennt das OnAir-Design des Senders, und das sieht seit einiger Zeit eben so aus wie jetzt die Website aussieht. Somit wirkt nach Jahren des Mischmasch-Designs endlich mal alles wie aus einem Guss. Muss Dir nicht gefallen, hat aber Konzept.

Wieder ein krampfhafter Versuch eines Corporate Design auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Ab in den Mülleimer damit.

Zum Glück muß man sich heute nicht mehr jeden Unfug gefallen lassen. Mit der richtigen Browser-Erweiterung kann man das Aussehen von Webseiten jetzt selber bestimmen bzw. von anderen Usern erstellte Styles nutzen.

Stefan Münz hat dazu übrigens gerade einen interessanten Beitrag in seinem Webkompetenz-Forum geschrieben: Minimalistisches Webdesign und user-orientiertes Design

Dahin, wo’s weh tut

SELFHTML-Gründer Stefan Münz äußerte sich heute im im SELFHTML-Forum zu seinem Ausstieg aus dem Projekt. Unter anderem schrieb er:

[…]Ausserdem entdeckt dieses eigentlich typische Stammpublikum von SELFHTML, die „Normalos“, so ganz allmaehlich, dass man im Web auch ohne HTML und all das publizieren kann. Ganz schicke Sachen gibt es da, allein schon, was man mit einem kostenlosen Google-Account alles veroeffentlichen kann, oeffentliche Kalender, Notebooks, Spreadsheets, Web-Alben, Videos, Blogs, eigene Diskussionsgruppen … die Leute lernen allmaehlich, dass aktives Webworking nicht mehr zwangslaeufig bedeutet, sich erst mal lange und demuetig irgendwelchen voellig unbekannten Programmiersprachen und Netzprotokollen zu widmen. […]

[…] aber die Beschreibungs- und Programmiersprachen im Web haben fuer mich ihre fruehere Bedeutung als „Eintrittskarte in die Welt des Webworkings“ verloren. Und aus dem gleichen Grund auch SELFHTML, so hart das klingen mag. […]

Autsch, das tut weh.

Die Energie des Verstehens und HTML-Dateien selbst erstellen haben im modernen Web 2.0 keinen Platz mehr?

Vielleicht ist das so. Für mich ist das aber noch lange kein Grund, in diesem Blog den WYSIWYG-Editor einzuschalten. Auch Frontpage & Co. kommen bei mir auch weiterhin nicht auf die Platte. Ohne „die Energie des Verstehens“ kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Dafür gehört Stefan Münz meine ewige Dankbarkeit.

SELFHTML am Ende?

Heute erklärten Sven Wacker und SELFHTML-Gründer Stefan Münz ihren Ausstieg aus dem SELFHTML-Projekt. Gründe nannten beide in ihren Postings in der SELFHTML-Wiki-Mailingliste allerdings nicht.

Beide waren in den letzten Monaten mit dem Aufbau eines SELFHTML-Wiki beschäftigt. Dieses Wiki war wohl die letzte Chance für eine Weiterführung des Projekts. Der Aufbau des Wikis sollte der statischen SELFHTML-Version (aktuell ist die Version 8.1.1 vom 24.11.2005) sehr ähnlich sein – allerdings wurden die Inhalte komplett neu geschrieben und an die aktuellen Entwicklungen im Bereich Webentwicklung angepasst. Mit dem Ausstieg der Beiden, dürfte das Projekt allerdings gestorben sein.

Vielleicht wird es so langsam Zeit sich nach einer neuen HTML-Referenz umzuschauen?